Wie wird die Diagnose gestellt?

Eine Grundvoraussetzung, um bei Erwachsenen eine ADHS diagnostizieren zu können, ist die, dass typische Anzeichen der ADHS bereits in der Kindheit aufgetreten sind.

Zudem müssen auch andere Ursachen, die zu ähnlichen Symptomen führen können, ausgeschlossen werden.

Wer kann ADHS bei Erwachsenen feststellen?

Bei Erwachsenen sollte die diagnostische Abklärung von speziell geschulten Ärzten oder auch Psychotherapeuten vorgenommen werden wie

  • Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
  • Facharzt für Neurologie
  • Facharzt für psychosomatische Medizin
  • Ärztlichen oder psychologischen Psychotherapeuten

Und so läuft die Diagnostik auf ADHS bei Erwachsenen ab:

Grundsätzlich muss der Untersucher in einem ausführlichen Gespräch erörtern, welche derzeitigen Symptome beim Patienten vorliegen. Außerdem muss er überprüfen, ob in der Vergangenheit die Kriterien für die Diagnose einer ADHS im Kindes- oder Jugendalter erfüllt wurden. Ein Gespräch mit Angehörigen, Partnern oder Freunden kann dem Untersucher, in dem er die Symptomatik bei Patienten erfragt, in diesem Prozess sehr nützlich sein. Häufig werden ergänzend zum Gespräch auch Fragebögen und psychologische Tests eingesetzt.

Der Arzt muss auch ausschließen, dass die Symptome nicht durch die Einnahme von Medikamenten oder andere Substanzen ausgelöst wurden.

Da auch bestimmte neurologische oder internistische Erkrankungen (z. B. Schilddrüsenerkrankungen, Anfallsleiden, Schädel-Hirntrauma oder Schlaferkrankungen) die typischen Anzeichen einer ADHS hervorrufen können, müssen diese Ursachen ebenfalls durch entsprechende körperliche Untersuchungen ausgeschlossen werden.

Außerdem müssen verschiedene andere psychische Störungen ausgeschlossen werden, die möglicherweise ähnliche Symptome wie bei einer ADHS hervorrufen können.

3 typische Anzeichen bei Erwachsenen

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Wichtig zu wissen

Erst wenn alle Ergebnisse vorliegen und andere Ursachen ausgeschlossen wurden, kann die Diagnose einer ADHS gestellt werden.

Allgemeiner Hinweis

Diese Informationen dienen der allgemeinen Aufklärung. Sie sollten weder für die Diagnose noch die Behandlung einer Krankheit genutzt werden und ersetzen nicht die Konsultation mit einem Arzt.